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Irischer Fernmelderiese tappt erneut auf die „Harke“

Verschiedenen Presseberichten zufolge wurde aus dem Haus eines Mitarbeiters des größten irischen Telekommunikationsunternehmens Eircom ein Notebook mit vertraulichen Informationen entwendet wurde. Enthüllt wurden die Daten von 686 Beschäftigten und 550 Kunden des Internet-Dienstanbieters Meteor. Nach den Worten eines Vertreters der Eircom waren auf dem Notebook Datenbanken mit Namen, Anschriften, Telefonnummern, Personalausweis- und Führerscheindaten, Zahlungsmodalitäten sowie weitere Finanzangaben zu allen Betroffenen gespeichert.

Wie der Sicherheitsanalysedienst InfoWatch meldet, handelt es sich dabei innerhalb weniger Monate bereits um den zweiten Fall des Verlustes eines persönlichen Computers mit persönlichen Daten von Mitarbeitern und Kunden bei der Eircom. Im Ergebnis der beiden Vorfälle wurden die Daten von fast 7.500 Nutzern des Kommunikationsdienstleisters offengelegt. Der erste Fall ereignete sich im Dezember 2011. Damals verschwanden 2 Notebooks aus der Hauptverwaltung des Unternehmens in Dublin, sie enthielten die persönlichen Daten von 6.441 Kunden von eMOBILE (dem Markennamen, unter dem die Eircom ihre Mobilfunkdienste anbietet).

Alle Opfer dieses Persönlichkeitsdiebstahls erhielten eine schriftliche Mitteilung bezüglich des Vorfalls. Die Unternehmensleitung brachte darin ihre Besorgnis über die Verstöße gegen die Sicherheitsrichtlinien der Eircom zu Ausdruck und versprach ihren Kunden, in Zukunft alles in ihrer Macht stehende zu tun, um ähnliche Situationen zu verhüten.

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